Dienstag, 27. Juli 2010

Die sich wiederholenden Homöopathenargumente

Ich habe die E-Petition Streichung der Homöopathie aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung mitgezeichnet.

Im Forums-Thread zur der Petition wird die übliche Diskussion über die Wirksamkeit der Homöopathie geführt. Dabei fällt auf, dass die Argumente und Gegenargumente alle andere als neu sind. Im Folgenden habe ich mich an einer allgemeinverständlichen Aufbereitung der häufigsten Pro-Argumente für die Homöpathie versucht und meine Antwort darauf gegeben. Quasi als Merkzettel für mich, damit ich nicht immer alles neu Tippen muss, das Blog ist schließlich meine Gedankenmüllhalde.

Ich freue mich über Ergänzungen und Kommentare!

Argumente bezüglich der aktuellen Diskussion um die Streichung aus den Erstattungskatalogen der Krankenkassen

Man darf die Streichung nicht diskutieren, weil es anderes Unwirksames im Gesundheitssystem gibt und weil es andere Sachen gibt, die falsch laufen und wichtiger sind.

Erst einmal ein tu-quoque-Argument, nach dem man andere nicht kritisieren darf, nur weil man selbst der Kritik nicht gerecht wird – aber natürlich darf man die nicht belegte Wirksamkeit der Homöoapthie kritisieren, wenn das derzeitige Gesundheitssystem alles andere als perfekt ist.

Die Diskussion dreht sich aber vielmehr um eine wichtige Grundsatzfrage: Welchen Platz sollte Aberglaube und bekanntermaßen Unwirksames im Gesundheitssystem haben? Wie viel Glauben und Aberglauben sollte vom Staat finanziert werden, was sollte eher Privatvergnügen sein? Die Diskussion kann durchaus eine positive Signalwirkung haben, denn alle unwirksamen und potenziell schädlichen Methoden sollten aus den Leistungskatalogen rausfliegen. Das ist schließlich ein Prozess, der unsere moderne Medizin hervorgebracht hat. Es ist also ein Schritt in die richtige Richtung: Aberglaube, egal wie hoch die Kosten wirklich sind, sollten nicht von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Die Homöopathie wird durch die Erstattung der Krankenkassen „geadelt“ und erscheint Unwissenden seriös, obwohl sie Scharlatanerie ist.
Trauen wir uns bei Arzneimitteln – und das gilt für alle anderen Interventionen auch – bezüglich des Nutzens sorgfältig und nüchtern hinzuschauen und Konsequenzen zu ziehen oder trauen wir uns nicht. Und bei der Homöopathie trauen wir uns nicht.
(baldiger IQWiG-Chef Prof. Dr. Jürgen Windeler in der  Deutschen Apothekerzeitung 29/2010)

Homöopathie verursacht keine hohen Kosten für die Krankenkassen. Homöopathie und Alternativmedizin sind billiger als böse chemische Pharmazeutika.

Die Krankenkassen sparen sonst auch an jeder kleinsten Ecke und auch kürzen offensichtlich nützliche Leistungen, wie etwa Zahnersatz. Deshalb kann man auch über ein geringes Einsparpotenzial diskutieren. Kleinvieh macht auch Mist, scheint sonst auch das Argument der Kassen zu sein. Wenn die Kosten wirklich so unglaublich gering sind, können sie problemlos vom Patienten selbst getragen werden.
Im Grunde geht es aber um etwas anderes, als um die Kosten (s.o.). Im Übrigen verursacht eine Fehlbehandlung mit wirkungslosen Mittelchen mitunter höhere Folgekosten für die Kassen, weil die unbehandelte Krankheit weiter fortgeschritten ist.

Allgemeine Pro-Homöopathie-Argumente

Die Chemie-Produkte der Pharmaindustrie sind unwirksam und existieren nur zum Geldverdienen. Alternativmedizinische Konzepte wie die Homöopathie sind da viel besser: billig, sanft und natürlich.

Die Wirksamkeit im Gesundheitssystem muss anhand von wissenschaftlichen Kriterien bewertet werden, wie auch sonst? Die Wirksamkeit ist unabhängig davon, ob das Mittel synthetischen oder natürlichen Ursprungs ist, oder ob mit ihrer Herstellung viel oder wenig Geld verdient wird. Davon abgesehen sind Hersteller von Homöopathika und „natürlichen“ Heilmitteln selbst Teil der Pharmaindustrie, die mit diesem Markt Millionen einfährt. Alternativmediziner und Pharmaunternehmen verwenden folglich auch dieselben verwerflichen Methoden: sie verstecken missliebige Daten, sie führen Ärzte in die Irre darüber, welche Therapien gut sind und welche nicht. Zur Diskussion von „Chemie ist schädlich vs. Natur ist sanft und gesund“, siehe mein Artikel zu Gesundheitseffekten von Bio-Lebensmitteln.

Die konventionelle, evidenzbasierte Medizin ist nicht ohne Fehler und sogenannte Erkenntnisse müssen immer wieder korrigiert werden. Deshalb dürfen Vertreter der konventionellen Medizin keine alternativmedizinischen Konzepte kritisieren.

Wieder der tu quoque-Fehlschluss: Nur weil ich selbst meiner Kritik nicht gerecht werden, entzieht mir das nicht das Recht, diese Kritik an anderen zu üben. Der Inhalt der Kritik ist unabhängig von meiner Position oder meinen Vorstellungen. Da sich das Argument nicht auf den Inhalt der Kritik, sondern auf die Person des Kritikers bezieht, ist es ein ad-hominem-Argument, also ein persönlicher Angriff. Nebenbei ist die Tatsache, dass in der konventionellen Medizin alle Jubeljahre Therapien und Medikamente als überholt gelten, eine Folge der Entwicklungsfähigkeit dieses Feldes. Die Homöopathie ist seit Hahnemann festgeschrieben und damit ein klassisches Dogma.

Schulmedizin ist oft unwirksam und hat viele Nebenwirkungen, Homöopathie dagegen ist hochwirksam und hat gar keine Nebenwirkungen. Homöopathie ist also viel besser!

Ein Widerspruch in der Argumentation:
Entweder ein Medikament ist unwirksam oder es hat Nebenwirkungen. Ein Medikament mit Nebenwirkungen kann nicht unwirksam sein, weil es wirkt, egal wie. Und jedes Medikament das im positiven wirkt hat auch Nebenwirkungen.
(Zitat von avflo)

Die schlimmsten Nebenwirkungen der Homöopathie sind der resultierende Noceboeffekt auf konventionelle Methoden, sowie das Fortschreiten und die eventuelle Verschlimmerung einer nicht oder falsch behandelten Krankheit.
Was ist mit mit vor Schmerzen wimmernden Kindern, denen der Eiter schon aus den Ohren läuft, deren Eltern aber immer noch meinen, eine Mittelohrentzündung würde ja mit Globuli viel besser geheilt als mit den bösen, bösen Antibiotika? Diese Kinder haben keine Wahl. Auch ungeborene nicht, wo die schwangere Mutter vor lauter Angst "unschädliche" Zuckerkugeln gegen ihre Harnwegsentzündung schluckt und dann aufgrund der folgenden Nierenbeckenentzündung das Kind verliert. Was ist mit betreuten Personen, bei denen die Angehörigen entscheiden (müssen), auf welche Art sie behandelt werden sollen?
(Zitat von AdeleHorn)

Wer heilt, hat Recht.

Der springende Punkt dabei ist, dass der „Heilende“ gar nicht beurteilen kann, ob seine Therapie erfolgreich war oder nicht. In randomisiert-kontrollierten Studien hat sich gezeigt: Homöopathie heilt nicht besser als ein Placebo oder ein Kamillentee. Und da Homöopathie eben nicht heilt, bzw. seine heilende Wirkung innerhalb der letzten 200 Jahre nicht belegt werden konnte, hat sie eben auch nicht Recht. Siehe dazu auch den gleichnamigen Artikel hier im GWUP-Blog.

Glaube mir doch einfach!

Dieses „Argument“ kommt erstaunlicherweise sehr oft. Ich kann immer nur Fragen, warum ich den Erfahrungen eines Anderen mehr glauben schenken soll, als einer wissenschaftlichen Studie? Diese fordernde Einstellung habe ich letzens als total arrogant bezeichnet.

Mir (meinem Kind, meinem Nachbarn, etc.) hat es doch aber geholfen.

Anekdotenwissen vs. kontrollierte Bedingungen: Ohne eine kontrollierte Umgebungsbedingungen kann man eine unspezifische Wirkung nicht von einer spezifischen Wirkung trennen. Man kann nicht nachvollziehen, ob wirklich das Mittel für die Heilung verantwortlich ist,  ob es Placeboeffekt oder die normale Selbstheilung ist. Aus diesen Grund wurden kontrollierte Studien durchgeführt, in denen das zu prüfende Mittel mit einem wirkstofffreien, sonst aber identischen Präparat verglichen wurde, was Testpersonen in einer Kontrollgruppe verabreicht bekommen haben. Sollte es keine Abweichung zwischen den beiden Gruppen geben, ist die erzielte Wirkung nur eine Placebowirkung oder eben nicht auf den weggelassenen Wirkstoff zurückzuführen – wie im Falle der Homöopathie.

Der Placeboeffekt beruht auf Selbsttäuschung und kann deshalb weder bei Kindern, noch bei Tieren auftreten. Deshalb kann die an Tieren beobachtete Wirkung von Homöopathika nicht auf dem Placeboeffekt beruhen.

Der Placeboeffekt existiert unabhängig von der persönlichen Einstellung. Entsprechende Wirkungen an verschiedensten Tieren sind seit mehr als 50 Jahren bekannt. Siehe auch meine Linkliste zu Artikeln zum Placeboeffekt.

Homöopathie wird von zahlreichen Professoren, Ärzten und Hebammen verwendet und wurden von anderen Autoritäten geadelt. Die müssen es doch wissen, deswegen muss Homöopathie wirken. 

Argumentum ad verecundiam. Die Berufung auf Autoritäten beweist gar nichts. 
Ganz viele Menschen verwenden Homöopathika und es gibt tausende ausgebildete Homöopathen, die können doch nicht alle falsch liegen!


Das Popularitäts- und Akzeptanzargument: argumentum ad populum. Popularität rechtfertigt keine Wirksamkeit. Für dieses Scheinargument und das der Autorität gilt: Menschliches Erfahrungswissen ist weit weniger verlässlich, als systematisch durchgeführte Untersuchungen. Gebete, Beschwörungen, Aderlässe und Schluckbildchen waren früher Heilungspraktiken, die weit verbreitet waren. Deshalb sind sie aber nicht automatisch wirksam.

Homöopathie gibt es so lange, da muss doch was dran sein.

Zum Popularitätsargument gesellt sich dann oft noch die Ansicht, Homöopathie hätte sich über die Zeit „bewährt“ und müsse deshalb wirksam sein (argumentum ad antiquitatem). Wie kurz gedacht das ist, zeigt die folgende, diesem großartigen Artikel entnommene Liste beliebter Ansichten und Praktiken, die den „Zeittest“ bestanden haben: Astrologie, Voodoo, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Sklaverei, Folter, Unterdrückung der Frauen, Verfolgung von Homosexuellen, Verstümmelung von weiblichen Geschlechtsorganen und religiöse Kriege. Schlussfolgerung: Popularität und Bestandsfestigkeit sind schlechte Kriterien, um irgendeine Maßnahme ethisch oder wissenschaftlich zu rechtfertigen.

Wirkmechanismen: Wasser hat ein Gedächtnis oder homöopathische Informationen werden durch Quanteneffekte übertragen (Quantenverschränkung).

Die Frage nach einem Mechanismus stellt sich eigentlich nicht, da die Wirkung der Homöopathie nicht belegt ist. Davon abgesehen besteht das „Wassergedächtnis“ nur für wenige Nanosekunden (Wasser ist vergesslich, FAZ 2005) und Quanteneffekte werden eigentlich nur auf atomarer und molekularer Ebene in isolierten Systemen beobachtet.
Quanteneffekte, vor allem die oft genannte Quantenverschränkung, taugen nicht zur Erklärung einer (gar nicht vorhandenen) Wirkung. Eine Quantenverschränkung hat erstens nichts mit Informationsübertragung zu tun (der Effekt ist instantan, Information reist höchstens mit Lichtgeschwindigkeit). Zweitens kommt sie auf Makroebene, also der „großen Welt“ nicht zum Tragen, da hier die Wellenfunktionen verschiedenster Teilchen miteinander interagieren und damit die Verschränkung überlagern.

Argumente, die die wissenschaftliche Methode oder die Durchführung von Studien tehematisieren

Glauber keiner wissenschaftlichen Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.

So eine Situation, in denen die große Mehrheit der Studien (nämlich die, die nicht dem eigenen Standpunkt entsprechen) gefälscht und die „Wahrheit“ unterdrückt wird, ist ein Verschwörungsszenario, bei dem Forscher, Verleger und Gutachter aus aller Herren Länder bestochen werden müssten, denn Publizieren in Fachliteratur ist alles andere als ein Zuckerschlecken: peer review is no picnic. Anders als im normalen Wissenschaftsbetrieb, konkurrieren Forschungsgruppen nicht um neueste Ergebnisse, sondern sind nur am Erhalt des status quo interessiert. In dieser seit 200 Jahren andauernden Verschwörung gab es bisher keine Aussteiger, die mit der Wahrheit ausgepackt hätten. Im Gegenteil scheitern selbst die Homöopathie-Befürworter regelmäßig mit dem Nachweis ihrer eigenen Mittel. Edzard Ernst hat bei der Erforschung der Alternativmedizin die Lager gewechselt und ist inzwischen einer ihrer schärfsten Kritiker geworden.

Es gibt wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie belegen!

Die Qualität der Studie ist entscheidend, etwa sind die Stichprobengröße, das Vorhandensein einer Kontrollgruppe und Verblindung wichtige Einflussfaktoren. Bei einem Konfidenz-Intervall von 95% sind außerdem falsch-positive Ergebnisse auch bei guten Studien zu erwarten. Man muss das Gesamtbild  aller Studien betrachten und auch eine Bewertung der Qualität der Arbeiten einbeziehen, und nicht nur die Untersuchungen selektieren, die einem genehm sind. Die Homöopathie ist in solchen Übersichtsanalysen (Meta-Studien) durchweg durchgefallen. Um noch eine tolles Fremdwort anzubringen: ignoratio elenchi ist das „Ignorieren der Gegenbeweise“ und geht mit selektiver Wahrnehmung Hand in Hand.

Es soll erstmal bewiesen werden, dass Homöopathie keinen Effekt hat!

Das ist bereits geschehen, die Studienlage ist eindeutig: Der Effekt der Homöopathie ist ein Placeboeffekt. Außerdem würde die Forderung einer Beweislastumkehr bei konventionellen Medikamenten schwer akzeptiert werden, wer will schon ungeprüfte Medikamente nehmen, die solange als wirksam gelten, bis jemand das Gegenteil bewiesen hat? Die Homöopathie kann auch hier keine Extrawurst für sich beanspruchen.

Absence of evidence is not evidence of absence – Nur weil es keine Beweise der Wirksamkeit gibt, heißt das nicht, dass die Wirksamkeit widerlegt wurde.

Das ist formal gesehen absolut richtig, allerdings ist jeder, der eine Hypothese aufstellt, ersteinmal in der Bringschuld, seine Ideen mit positiven Belegen zu untermauern. Tut er das nicht, kann er nicht erwarten, dass man ihm glaubt. Man kann sich zwar irgendwelchen Humbug ausdenken, ohne dass man ihn belegt, aber das muss dann niemanden interessieren.

Später, in ferner Zukunft, wird man mal die Wirkung der Homöopathie wissenschaftlich erklären können. (Gleiches Argument wie „Shakespeare/Hamlet: Es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde“, „früher glaubte man, die Erde ist ein Scheibe“, und „man hat früher nicht geglaubt, dass Menschen eines Tages fliegen werden“)

Nein, denn es hat sich bisher keine Wirkung gezeigt. Wenn eine Wirkung existiert, sollte sie auch durch Studien belegbar sein. Entsprechend muss man auch nicht den Wirkmechanismus erklären. Denn es besteht ein Unterschied zwischen „man hat eine Begebenheit noch nicht ausprobiert bzw. untersucht“ (Form der Erde, Bau von Flugzeugen und Mikroskopen) und „wir haben nachgeschaut und nichts gefunden“ (Homöopathie). Ich glaube, man nennt diese Argumentationsweise argumentum ad ignorantiam.
Es finde es außerdem ziemlich bekloppt, alles Vertrauen in die Wissenschaft der Zukunft zu legen und gleichzeitig die Wissenschaft der Gegenwart komplett abzulehnen.

Die Effekte der Homöopathie sind da, sie lassen sich nur wissenschaftlich und standardisiert nicht erfassen, da die Homöopathie hoch individualisiert ist.

Wenn es eine physiologische Wirkung gibt, warum sollte man sie nicht auch wissenschaftlich erfassen können? Es ist ja gar keine Voraussetzung, dass die Probanden der Studie alle dasselbe bekommen, ganauso gut kann jeder Patient eine individuelle Anamnese bekommen und dann werden unbemerkt die Globuli gegen unbehandelte Milchzuckerkügelchen ausgetauscht.  „Tailored medicine“ und das Prinzip der klinischen Wirksamkeitsprüfung samt statistischer Auswertung schließen sich doch nicht aus.

Kommentare:

  1. Sehr schön!

    Mir fehlt aber noch ein Hinweis darauf, dass Homöopathie eben nicht zu den Naturheilverfahren zählt.

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  2. Ja, das stimmt, die Begriffe Homöopathie/Naturheilverfahren werden öfters mal vermischt, ich mach das auch manchmal.

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  3. Moin
    sehr gut! Gleich den Lesezeichen hinzugefügt!
    Grüße
    Der Dingens

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  4. Spitzen Artikel! Bekannte von mir sind Heilpraktiker und werden des öfteren mal gefragt ob sie auch Homöopathie betreiben und erklären dann immer auf's Neue das es NICHTS mit typischen Naturheilverfahren zu tun hat.

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