Samstag, 10. Juli 2010

SPD: „Homöopathie raus aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen“

Wie Spiegel Online meldet, fordert die SPD, eine Bezuschussung homöopathischer Behandlungen durch die Krankenkassen zu verbieten.
"Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen", sagte Karl Lauterbach, SPD-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestags, dem SPIEGEL. Dass mittlerweile mehr als die Hälfte aller gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen von Homöopathen erstatten, kritisiert der Experte: "Viele Patienten glauben, die Kassen zahlen nur das, was auch nachweisbar hilft. Deshalb adeln die Krankenkassen mit ihrem Vorgehen die Homöopathie."
Beim Werben um Kunden pumpen die gesetzlichen Krankenkassen nicht nur Millionen ins Marketing, sondern auch in die Erstattung von homöopathischen Mittelchen. Dass Homöopathie nicht besser als ein Placebo wirkt, ist keine Neuigkeit. Erstaunlich, dass das der SPD nicht schon viel eher aufgefallen ist. Dass nun endlich die Verschwendungspraxis in Frage gestellt wird, ist auf jeden Fall zu begrüßen.

Hier weiterlesen: Spiegel Online: Kürzungsforderungen: Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen, 10.07.2010

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